Um halb fünf morgens klingeln fünf bis sieben Wecker gleichzeitig. Nach einer kurzen Nacht im Gemeinschaftszimmer einer Berghütte, garniert mit einem mehrstimmigem Schnarchkonzert, fragen sich wohl alle für einen Moment, ob die spontane Entscheidung, heute zum Cratére Dolomieu des 2632 hohen Piton de la Fournaise zu wandern, so ganz die richtige war. Eine Katzenwäsche später geht es ohne Frühstück los, bewaffnet mit den Resten an Proviant, die wir noch im Bus haben und je zwei Litern Wasser pro Nase.

Wir starten von St.Pierre. Das Meer lockt mit weitem Blick und sanfter Brandung, Mancher würde gern schwimmen gehen, alle reden von Haien, und natürlich ist es verboten. Das Meer nagt an der Lavaküste und formt bizarre Gestalten, die sich jetzt freundlich und anziehend geben und man stellt sich Sturm, hohe Wellen und wilde Natur nur vor, wenn man jetzt das friedliche Meer fotografiert.

Ausstieg dieses Mal nicht durch ein Loch in der Lava, sondern durch das Fenster des Medienraumes unseres Hotels in Ste Rose gegen 5:25h. Das erinnerte an Jugendherbergszeiten samt der von 22h - 7h verschlossenen Türen. Mit rasanter Fahrt ging es durch noch verschlafene Dörfer gen Süden, um die Lavafelder unsicher zumachen.

Den Cirque de Salazie hinter uns lassend ging es heute gen Ste Rose an der Ostküste. Nachdem wir das angenehm kühle (24°C) Hochland - mit einem herrlichen Blick zurück - verlassen haben, schlängelten wir uns auf der Küstenstraße gen Süden.

Liebe Zuhausegebliebenen! Bei uns ist das Wetter, das kreolische Essen, das Bungalow- Hotel, sowie unsere Stimmung sehr gut ! Deshalb lassen wir heute mal nur die Bilder sprechen. Liebe Grüße ins graue Deutschland Die 8 Réunionisten

Nach einem elfstündigen Flug in der komplett ausgebuchten Boing Triple 7 sind wir wohlbehalten und mehr oder weniger ausgeschlafen in St.Denis angekommen

Die Vorhut ist mittlerweile in Orly eingetroffen und wartet auf den Rest der Réunionsten. Noch sind die Wanderwege gesperrt und es gibt nur auf Grund des Zyklons nur Mineralwasser ohne Kohlensäure ...

Mal schauen was wir in St.Denis vorfinden werden. Wenn's Internet wieder überall gibt, hoffe ich einen interessanten Blog zu liefern.

Liebe Georgien-Interessierte und Freunde dieses beeindruckenden Landes - hier könnt Ihr ganz unzensiert von den Eindrücken der Teilnehmer meiner Reise nach Tusheti Ende September 2013 lesen und ein paar Fotos sehen. Für 2014 habe ich bereits vier aufeinander folgende Reisen von jeweils 7-9 Tagen Dauer geplant.

Der Workshop auf dem Ohlsdorfer Friedhof vergangenes Wochenende fand bei unerwartet sonnigem Wetter in kleiner, aber wie immer feiner Gruppe statt. Der Freitagnachmittag bestand zum großen Teil aus einer kulturhistorischen Einführung durch meine Frau Petra und dem angekündigten Regen. Im letzten Licht haben wir uns mit der Technik des Wanderlichtes beschäftigt, um ganz nach dem Motto "No photoshop, it's the photographers job" möglichst optimale Ergebnisse ohne den Tiefenregelknopf zu bekommen. Durch das herrliche Wetter am Samstagvormittag waren wir dann gezwungen nicht ins neue Krematorium oder eines der Kolumbarien auszuweichen. So hielten wir uns am Südteich, rund um den Gedächtnisfriedhof und als große Herausforderung auf dem englischen Soldatenfriedhof auf. Nur der Hunger und die geplante Bildbearbeitung, sowie die Besprechung derselbigen trieb uns dann ins Friedhofsmuseum zurück.

Die Vorhut ist angekommen!Nach einer kurzen Nacht in Gias Büro gab’s um 10h erst einmal „Continental Breakfast“ im Café um die Ecke, allerdings auch zu Mitteleuropäischen Preisen.Anschließend habe ich „nur“ mit der Fuji XE1 meinen Assilimierungsspaziergang  gemacht. 3 Stunden später war ich wieder zurück und Dank des Borjomi Mineralwassers nicht nur physisch in Georgien angekommen.