Erleben Sie mit mir die dramatischen Landschaften Ladakhs, dem "wahren Tibet" , auf dieser Reise mit der Kamera in den nördlichsten Bundesstaat Indiens. Buddhistische Traditionen, fotogene Klöster in extremen Höhen, inspirierende Landschaften, gastfreundliche Ladakhis und einen der höchstegelegenen Seen weltweit, sowie dem angeblich höchsten befahrbaren Pass der Welt. Nach meiner Erkundungsreise im Juli 2016 möchte ich mit meiner Gruppe das Hochland von Ladakh intensiver und im beginnenden Frühjahr erleben - natürlich in der Hoffnung auf verschneitere Berge und vielleicht noch Eis auf dem Pangongsee. Und ein wenig werden wir bei der An- und Abreise nach Ladakh auch Delhi kennenlernen und dort nicht nur die Touristenhighlights. NUR NOCH ZWEI FREIE PLÄTZE

Heute morgen der zweite Versuch am frühen Morgen ins Amber Fort vorzudringen. Auf den Elefantenritt vom Fuß des Hügels zum Vorhof des Forts verzichteten wir aus Tierschutzgründen, sondern wir fuhren mit dem Auto vor. Wiederum wurde uns eine imposante und verschwenderische Palastanlage des soundsovielten Maharadschas bzw. Mogulkaiser präsentiert.

Abgestimmt auf die angekündigte Öffnungszeit des Amber Forts um sieben Uhr, haben wir uns um halb sechs auf die Socken gemacht, da wir vorher noch die "putzige" Fassade des Palastes der Winde menschenleer ablichten wollten, um anschließend am Ufer des Haussees von Jaipur bei der Wasserpalastfotografie fast im Unrat zu versinken.

Annette und Christine hatten die Wartenummern 19 & 20 in der Frauenwarteschlange, Hansjörg und ich Nummern 8 & 9 in dem „männlichen Pendant“, vor dem Einlasstor von Taj Mahal, um 5 Uhr 10 Minuten und 55 Sekunden. Was nicht unmaßgeblich für menschenlose Fotos des Ensembles im Morgenlicht ist.

Auf nach Süden, damit es noch wärmer werde. Das war zwar nicht unsere primäre Absicht aber leider eine „gewusste“ Begleiterscheinung. Relativ schnell hatten wir die Innenstadt von Delhi verlassen, um auf dem relativ wenig befahrenen Highway Richtung Agra zu gleiten. Wie die Pyramiden mitten in Kairo liegen, so tut es auch das Weltkulturerbe Taj Mahal in Agra. Sobald man in der Stadt ist, thront fast über allem dieses monumentale Mausoleum.

Frühes Aufstehen blieb uns heute erspart, da die Sehenswürdigkeiten nicht wie gehofft zum Sonnenaufgang öffnen, sondern erst um 9 Uhr. Und nicht in jedem Land gibt es eine Reiseleiterin, wie die mongolische Soko, die alle Hebel in Bewegung setzte, uns vor den offiziellen Öffnungszeiten OHNE Mehrkosten einzuschleusen...

Angenehme Kühle empfing uns am frühen Morgen in Leh. Leider konnte uns Jigmet nicht mehr zum Flughafen begleiten, da er bereits mit der nächsten Gruppe unterwegs war. Aber sein Chef hat das auch ganz gut gemacht. Nutzung eines Nebeneingangs, schnelle Vorkontrollen, flottes Einchecken in der Notausgangreihe samt vermeiden von über 30 Kilogramm Übergepäckgebühr. Unzählige Stempel später und ein paar Kontrollen weniger waren wir in der Wartehalle.

Kurze Zeit nach dem Auschecken aus unserem Lieblingsresort in Uleytokpo über dem Indus waren wir an eines Talesende plötzlich im Rizong-Kloster angekommen. Wegen seiner etwas abgelegenen Lage wird es anscheinend nicht so oft von Touris besucht, obwohl optimal esoterisch gelegen und der Oberlama ist auch noch ein Bruder vom Dalai Lama!

Schluchten, Brücken, Menschen waren die Hauptthemen unseres heutigen Tages entlang des Indus. Bis fast 16h haben wir für die knapp 100 Kilometer bis zum entlegenen und von Soldaten streng bewachten Dorf der letzten Arier Indiens gebraucht.

Mitten in the middle of nowhere auf einem Felsensporn im Industal tat sich heute am frühen Nachmittag unser Resort für 2 Tag auf und alle waren begeistert. Von der Lage, dem Essen und den Chalets. Aber vor dem Vergnügen kam die Arbeit bei brüllender Hitze mit abwechslungsreichen und herausfordernden Motiven.

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