Besuch des Höhlenmuseums im heiligen Berg von Osh, der Wallfahrtsmoschee auf dem heilgen Berg, des riesigen Basars, Einkehr in einem Basarimbiss, Bummel durch die sehr belebten Straßen von Osh, ein netter Schnack mit alten Herren vor der Moschee, letzte Aufnahmen auf dem Friedhof am heiligen Berg mit ein wenig Longthanisieren und einem Abendessen nicht im Café, sondern in einem Restaurant das war in Kurzform unser Tag in Osch direkt an der Grenze zu Usbekistan.

UND BITTE NICHT VERGESSEN: DER ZWISCHENNETZKONTAKT KANN JEDERZEIT ABBRECHEN UND ES UNS TROTZDEM GUT GEHEN!

Statt um 9:35 Uhr zügig mit dem Jet nach Taschkent zu fliegen, ging es gestern erst eine Stunde später mit einer Turboprop des Typs Illjuschin 114 gemächlicher gen Osten. Während wir noch selig in Nukus schliefen, war Christina in Taschkent eingetroffen, um mit mir am Montag weiter nach Kyrgystan zu ziehen. Als Achtergruppe mit zwei Steuermänner gab’s dann noch ein wenig Taschkent zum Kennenlernen, was ja auf Grund des frühen Weiterflugs nach Termes am Ankunftstag nicht möglich war. Die Altstadt und der Basar waren für's Erste unser Ziel, bevor es zum großen Abschiedsabendessen ging, denn die Eidgenossen unserer Gruppe hatten für Sonntag früh zum Rückzug geblasen.

 

Danke aufmerksamer und gut vorbereiteter Teilnehmerinnen machten wir heute auf der Fahrt einen fotografierenswerten Stopp in der Wüste und einen sehenswerten Museumsbesuch in Nukus!

Alles verschiedene Schreibweisen für den selben Ort! Allerdings hielten wir uns meist im Ortsteil Ichan Qal’a, dem von der Stadtmauer umschlossenen Teil der Stadt auf, der weiterhin von Touristen aller Herren Länder überflutet wird. Zum Sonnenaufgang über den Türmen, pardon Minaretten der Stadt waren wir auf der Stadtmauer zumindest alleine. Neben schattenreichen Motiven begegneten wir unzähligen Handwerkern, Souvenirverkäufern, Einheimischen und wer hätte es gedacht: Hochzeitspaaren.

... stand heute auf dem Programm, nicht nur um frischestes Brot für’s Frühstück zu bekommen, besuchten wir heute morgen kurz nach sechs zwei Bäckereien, bevor wir uns vorbei an der 20 Säulenmoschee für Frühlicht auf den Weg zum Sonntagsbasar von Buchara machten.

Am Morgen noch unterwegs mit Handschuhen und Mütze auf dem Basar von Samarkand auf der Jagd nach Männer mit Karren (die mit den Knarren leben ja glücklicherweise zwei Kontinente weiter) empfing uns zehn Stunden später und dreihundert Kilometer weiter westlich herrlichstes Spätsommerwetter kurz vor Buchara beim Minarett von Vobkent, einem der ältesten Minarette Zentralasiens.

Das waren so die Stichworte für unsere ersten Anlaufpunkte am heutigen Tag. Wieder mal frühst los zum Basar von Samarkand der geplanterweise um die Ecke vom Hotel ist, wie die meisten örtlichen Sehenswürdigkeit. Und heute hatten wir Glück, denn neben den frischen Temperaturen zeigt sich auch noch die Sonne, so dass neben den Handeltreibenden das Portal der Bibi Honum in besten Morgenlicht zur Geltung kam.

Zwar waren wir früh raus eigentlich nicht um den Basar zu besuchen, sondern die Bibi-Honum Moschee im ersten Morgenlicht zu erleben, die Sonne jedoch ließ sich allerdings Zeit bis zum frühen Nachmittag, um hinter der Wolken heraus zu kommen. Aber jetzt der Reihe nach:

Hauptziel des heutigen Tages war die Festung Amberd, sinngemäß übersetzt die Unbezwungene. Allerdings hat im 14. Jahrhundert Tamerlan dafür gesorgt, dass sie Ihrem Namen keine Ehre gemacht hat. Habe schon den Auftrag von Hrach mich im Oktober vor Ort bei Tamerlans Gebeinen über seine Vorgehensweise zu beschweren.

130 Kilometer von Yerewan entfernt liegt die zweitgrößte Stadt von Armenien, die vor dem großen Erdbeben am 7. Dezember 1988 über 350.000 Einwohner hatte. Kurz vor 12 Uhr hatte die Region nach wenigen Minuten über 25.000 Tote zu beklagen. Von dieser Naturkatastrophe hat sich die Stadt nie wirklich erholt. Sie hat jetzt nur noch rund 120.000 Einwohner, denn viele sind nach der Wende emigriert.

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