Erstes Ziel war das Ruinenfeld des vor 140 Jahren erbauten und vor knapp 70 Jahren gesprengten Schlosses Dwasieden. Vom von Adolph von Hansemann erbauten Palast existieren nur noch die Nord- und Südseite der Pavillons und deren Reste liegen noch im Wald verteilt herum. Und schon war wieder Eiscafézeit, bevor wir uns auf den Weg nach Putgarten machten um den drei Türmen vom Kap Arkona einen abendlichen Besuch abstatteten. Auf Grund der Jahreszeit gelang kein Vorfahren mehr, sondern wir mussten den Wohnmobilparkplatz nutzen und so ergaben sich auch für mich neue attraktive Blickwinkel auf dem Wanderweg zu den zwei Leuchttürmen. Leider ist der Strand weiterhin gesperrt nach dem Unglück vom Dezember 2011. Ein kurzer Besuch in Vitt rundete den Abstecher zum nördlichsten Punkt von Rügen ab. Jaaaa, lautete einhellig die Antwort, als ich vorschlug bei Gosch in Binz das Nachtmahl einzunehmen.

Regen am Morgen lässt schlummern bis kurz vor Acht! Dank der nicht so guten Wettervorhersage gab es heute kein Frühprogramm, sondern erst gab’s das Frühstück und dann machten wir Bildbesprechung bis die Sonne zum Vorschein kam. Rund um den Garger Hafen, inzwischen auch Marina genannt, fanden wir genügend Motive von Fischermanns Accessoires über Reet bis zum wogenden Schliff. Danach wechselten wir zur Kastanienallee in Blieschow. Nach einem Tässchen Tee zogen wir uns ins Hotel zurück, um uns nach dem Abendessen noch einmal für eine gute Stunde an den Strand zu verziehen. Natürlich mit Stativ, Kamera und Graufilter.

Ruinen, Raps & Rasender Roland auf Rügen samt Makrofotografie und Müther Bauten. Als Alternative für Kälteempfindliche und zeitlich weniger Flexible biete ich Mitte Mai einen weiteren Workshop auf Deutschlands größter Insel an. Uns erwartet ein nettes, familiengeführtes Hotel in Sellin, von dem aus wir den Süden und die Mitte Rügens sieben Tage lang fotografisch erkunden werden. Geplante Ziele sind neben Sellin & Binz und dem Mönchsgut, die Orte Gingst, Gut Semper, Saßnitz mit der Kreideküste und natürlich der Rasende Roland. NUR NOCH EIN FREIER PLATZ